Sonntag, 28. März 2010

Beauty

Es ist wirklich seltsam. Jedes mal wenn ich einen Spaziergang durch den Wald oder im Feld mache, vor allem im Frühling wird mir die volle Schönheit der Natur und die Unvollkommenheit allen menschlichen Schaffens bewusst. Keine Musik kann mir das Gefühl geben wenn ich morgens vom Vogelzwitschern aufwache, kein Gebäude ist so schön wie eine Wiese und kein Kunstwerk wird in mir je das Gefühl wecken, das der Geruch des Frühlings in mir weckt. Der Zweck allen menschlichen Schöpfens ist Funktionalität und Kunst versucht stets die Natur nachzuahmen indem sie das Urgespür für Schönheit weckt und egal wie oft man mir versucht weiszumachen, dass Ästhetik anerzogen ist. Ich werde es immer bestreiten, denn wenn ich etwas Schönes sehe, dann weckt das nicht unbedingt Assoziationen oder Erinnerungen, sondern berührt mich und lässt meine Nackenhaare abstehen.
Kunst nähert sich vielleicht wahrer Schönheit, sie sein wird sie jedoch niemals in der Lage sein.

xx
-c

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